Optimale Ladetechniken für Elektroautos

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Ladesäulen Chaos in Deutschland

Bei Smartphones haben sich bis heute zwei Ökosysteme Apple iOS und Android mit diversen Unterversionen durchgesetzt. Aktuell hat lediglich Tesla mit eigenen Ökosystem eine optimale Ladetechnik mit Super- und Destination-Charger etabliert.

Mir ist bisher kein anderes Ökosystem eines anderen Herstellers bekannt, mit Ausnahme der EU-Vorschrift, dass alle neuen Ladesysteme einen CCS-Anschluss für Gleichstrom haben müssen. CHAdeMO (DC) wird offiziell nicht mehr gefördert.

Öffentliche Ladestation für Elektrofahrzeuge

Nehmen Sie nur die kaum zählbare Vielfalt von Lade-Abrechnungssystemen. Zahllose Betreiber von Ladesäulen glauben bis heute, Interessenten zwingen zu können, auf einer Reise von Flensburg nach Konstanz viele verschiedene Ladekarten nutzen zu müssen. Auch kommen Roaming-Verträge zur Anwendung, bei denen zeitweise mehrere Parteien am getankten Strom mit verdienen!

Eigentlich gibt es doch genügend Zahlungsmittel: Kreditkarten, Bankkarten und diverse Zahlungsmittel per Smartphone über die kontaktlose NFC-Technologie oder über QR-Code.

Wie sieht die optimale Ladetechnik aus?

Für die heimische Garage oder Carport ist die dreiphasige AC mittels Wallbox sinnvoll. Nur leider haben bis heute kaum Fahrzeuge entsprechende Lader bis 22kW eingebaut.

Das schnelle Laden mit Gleichstrom (DC) ist für unterwegs ideal. Einphasig mit Wechselstrom (AC) ist eigentlich nur sinnvoll bei mehrstündigen Aufenthalten und kleinen Akkukapazitäten, zum Beispiel während der Nacht.

Ideale Ladeinfrastruktur für nächsten Jahre

  1. Schnellladestationen (DC, Gleichstrom) mit maximal 150 kW an allen Schnellstraßen
  2. Ladestationen zu Hause (AC, Wechselstrom) mit 11 oder 22 kW
  3. Öffentliche Ladestationen am Arbeitsort (AC, Wechselstrom) mit 22 kW
  4. Mobile Ladestation an Bord (AC, Wechselstrom) mit 11 oder 22 kW

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