Elektroauto gleich Stadtauto?

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Was sich aktuell außerhalb der bekannten Automobilhersteller tut und an reinen Elektrofahrzeugen entwickelt wird, ist beachtlich. Mittels Crowdfunding wurden bisher der Uniti und der Sion finanziert. Beide Kleinwagen werden wohl im Jahr 2019 bei Kunden auf der Straße rollen. Der e.Go Life soll bereits 2018 in Produktion gehen. Einen Sonderstatus hat der Microlino, der von der ehemaligen BMW Isetta (1955–1962) inspiriert wurde.

Die aufgeführten Elektroautos sind oder werden tatsächlich bezahlbare Fahrzeuge für den Stadtverkehr und Nahbereich.

Zu dieser Gattung der Kleinwagen gehört auch der Smart Electric Drive. Dieser ist jedoch ein bereits 20 Jahre altes Konzept, heute bereits in der 2. Genaration mit elektrischem Antrieb. Am oberen Preisende befindet sich der BMW i3.

Die im ersten Absatz aufgeführten Typen sind Kleinwagen, deren Karosserie aus Kunststoffen auf einem Rahmenchassis aufgebaut werden. Das ist eine Technik, die bereits seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts für kleine Serien im Automobilbau genutzt wird. Ein sehr erfolgreiches Beispiel war die Chevrolet Corvette C1 mit dieser Bauweise. In gleicher Technologie wurde der BMW Z1 (1989–1991) produziert. Gegen diese Bauweise ist also prinzipiell nichts einzuwenden.

Die Mechanik und elektrische Ausrüstung für diese Kleinwagen stammt meist aus lizenzfreien Komponenten der großen Zulieferer der Automobilindustrie wie Bosch und ZF.

In der Kompaktklasse werden Elektroautos angeboten, die mehr Nutzraum und Reichweite bieten.

Wer ein Auto für die echte Langstrecke haben möchte, der muss, wie bisher einen sehr großen Betrag bei Tesla abgeben.

 

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