Prüfmethoden Reichweite für E-Fahrzeuge

Politik und Autoindustrie arbeiten bekanntlich zusammen. Vermutlich aus diesem Grund weichen offizielle Werksangaben von realen Verbrauchswerten bei E-Autos so stark ab.

Die offiziellen Werksangaben für die Reichweite in den Prospekten der Autohersteller in Europa werden im Labor nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) gemessenen. Im Alltag können die auf dem Prüfstand ermittelten Reichweiten nach NEFZ nur mit extremer Schleichfahrt erreicht werden!

Beispiel BMW i3: BMW gibt 312 Kilometer Reichweite an. Auch gibt es eine Angabe „Reichweite im Alltagsbetrieb“ und wird vieldeutig als „bis“ 200 Kilometer Reichweite genannt.

Nach dem strengeren US-Zyklus EPA (Environmental Protection Agency) sind es 184 km. Der EPA 5-Cycle Test besteht aus einem Stadt-, Autobahn-, Warmwetter- (mit Klima), Kaltwetter- (mit Heizung) und einem Hochgeschwindigkeitszyklus mit 80 mph (129 km/h). Der EPA- Zyklus lässt keine Rekuperation zu.

Was soll der Unsinn der unterschiedlichen Messmethoden in Europa und den USA für das gleiche Fahrzeug?

Fazit: Immer versuchen für das Fahrzeug den EPA-Wert zu ermitteln, aber die Ladung reicht doch länger als es auf dem Display im Fahrzeug anzeigt wird. E-Auto Fahrer leiden unter der sogenannten „Reichweitenangst“…

 

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