Ist Volkswagen noch zu retten?

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Fast jeden Tag lese ich in den Medien negative Meldungen über Volkswagen, doch die Menschheit kauft brav weiter Fahrzeuge bei dieser Marke als ob nichts passiert wäre. Laut KBA führen die Zulassungsstatistik in den jeweiligen Fahrzeugklassen 2016 an: VW Golf, VW Passat, VW Polo und VW Up. Ich verstehe das Verhalten der Käufer nicht!

Da werden mindestens 20 Milliarden Euro selbst verschuldet verbrannt. Vorstände und ex Vorstände werden vom Aufsichtsrat mit Millionen reichlich belohnt. Selbst der Wechsel vom Vorstand in den Aufsichtsrat wird finanziell belohnt.

Millionengehälter für schlechte Leistungen der Führung sind das Ergebnis. Mitarbeiter und Zulieferer werden seit Jahren massiv unter Preisdruck gesetzt. Aktionäre wurden um Ihre Dividenden gebracht.

Übrigens Tesla könnte von den verbrannten Milliarden vier Gigafactories bauen! Was für eine Verschwendung von Ressourcen.

Auf der anderen Seite macht man sich aus meiner Sicht halbherzig Gedanken über das Thema E-Fahrzeuge. Außer Pressemeldungen und CAD-Zeichnungen ist eigentlich wenig greifbares Vorhanden.

Auch ist keine Standortentscheidung für eine Akkufabrik über den angeblich schon drei Jahre diskutiert wird gefallen. Wo soll das Knowhow oder die Kapazitäten für die Fertigung von Akkus aus dem Nichts herkommen?

Was soll man von so einem Gerede (Bernd Osterloh, Betriebsratchef VW AG) halten: „In einem zweiten Schritt ist in Salzgitter der Einstieg in die Massenfertigung von Batteriezellen geplant, soweit dies wirtschaftlich tragbar ist.“

 

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