Woher kommt das Lithium für die Akkus?

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In Bolivien gibt es einen großen Salzsee aus dem Lithium für die Produktion von Akkus.

Die Regierung Boliviens will nach einer Pilotanlage nun eine große Lithium-Förderanlage im Salzsee von Uyuni errichten. Hier liegt das zurzeit größte Vorkommen der Welt. Auf rund 40 Quadratkilometern entsteht der Komplex zum Abbau von Lithium. Der Salar de Uyuni ist über 10.000 Quadratkilometer groß. Zur Herstellung werden große Mengen Grundwasser benötigt, um das gewünschte Lithiumkarbonat durch Verdampfen zu bekommen. Das Lithium wird aus den Salzebenen durch einen Verdunstungsprozess gewonnen.

Mehr als 800 Mio Dollar liegen laut Staatschef Evo Morales zum Aufbau einer großen Lithium-Industrie bereit.

Bisher wird der Lithiummarkt von Chile und Argentinien dominiert. Elektroantriebe mit Lithium-Ionen-Batterien benötigen auch Kobalt. Die Autoindustrie ist also von Rohstoffen abhängig, zum Beispiel: Lithium, Kobalt, Graphit, Nickel und Mangan.

Akkus bestimmen zukünftig den Wert und Wertverlust eines E-Autos. 40 Prozent der Kosten eines Autos entfallen auf die Batterie! Ein Ausfall der Batterie wäre ein größerer wirtschaftlicher Verlust als ein Motorschaden. Je schlechter die Batterie, desto niedriger der Wiederverkaufswert.

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