Welches ist der Antrieb der Zukunft unter dem Aspekt der Effizienz?

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Die Elektromobilität kommt langsam in Fahrt. Doch Hyundai (Nexo), Toyota (Mirai) und Honda (Clarity) haben das Thema Brennstoffzelle noch nicht aufgegeben. Die Zulassungen stagnieren auf äußerst bescheidenem Niveau. Offen ist die Frage im Jahr 2018 noch, ob die Kombination aus Elektromotor und Batterie die einzige Antriebsquelle der Zukunft sein wird. Hier entscheidet momentan noch das persönliche Nutzungsprofil.

Lässt man einmal alle Emotionen, die fehlenden flächendeckenden Wasserstoff-Tankstelle und lückenhafte Netz von Ladesäulen außen vor, ergibt sich folgendes Bild hinsichtlich Wirkungsgraden der Antriebe. Die Angaben stammen von PricewaterhouseCoopers (PwC):

  1. Von einer in Windkraft- oder Solaranlagen produzierten Kilowattstunde Strom kommen nach Umwandlungsverlusten etwa 70 % am Rad eines Batterie-elektrischen Autos an.
  2. Beim Brennstoffzellen-elektrischen Pkw sind es nur 36 %, wenn man die Verdichtung des Wasserstoffs an der Tankstelle und alle anderen Aspekte der Kette mit einbezieht.
  3. Beim Verbrennungsmotor ist der Wirkungsgrad lediglich 11 %.

Heute sind weltweit noch etwa 98 Prozent aller weltweit produzierten Neufahrzeuge mit einem Verbrenner ausgerüstet. Vom Vorteil der Effizienz liest man nichts in der Werbung und Prospekten der Hersteller.

Übrigens kann man den Verbrauch noch senken durch strömungsgünstige Karosserien, was eindeutig gegen Modeerscheinung SUV mit den Kleiderschrank großen Fronten spricht.

Erinnern wir uns, dass der Kreiskolbenmotor (KKM) von Felix Wankel wegen schlechter Effizienz auch wieder in der Versenkung verschwand.


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