Selbstentladung von Batterien und Akkus

Jeder kennt es bei modernen Fahrzeugen, die Selbstentladung von Akkus, auch wenn das Fahrzeug nicht in Betrieb ist. Das sind selbst ablaufende chemische Vorgänge, die dazu führen, dass sich Batterien und Akkumulatoren mehr oder weniger schnell entladen, auch wenn kein elektrischer Verbraucher angeschlossen ist.

Die Geschwindigkeit der Selbstentladung bestimmt, welcher Anteil der ursprünglich gespeicherten Kapazität nach einer bestimmten Zeit noch nutzbar ist.

Diese Selbstentladung ist nicht nur eine Eigenheit von E-Autos. Hinzu kommen Alarmanlagen, Keyless Schließsysteme und weitere permanente Verbraucher. Bei einem E-Auto wird für diese genannten Verbraucher die 12-V-Batterie im Stand entladen. Das wirkt sich auch auf die Reichweite aus, aber die 12 Volt Batterie wird vom Akku zum Fahren meist nachgeladen, um Ihren vollen Ladezustand zu erhalten und damit die Betriebsfähigkeit der Steuerungselektronik.

Aber ein Auto mit Verbrennungsmotor springt bei leerer 12 Volt Batterie nicht mehr an. In einigen Fällen muss dass das Fahrzeug in der Vertragswerkstatt reaktiviert werden!

Prinzipiell kann der Akku zum Fahren nicht leer werden, denn vor der Tiefentladung wird dieser durch die Elektronik rechtzeitig abgeschaltet.

Jedoch bleibt eine Selbstentladung durch die Innenwiderstände des Akkus immer vorhanden. Das Ausschalten der Systeme eines Fahrzeugs reicht also nicht für die Ewigkeit.