Finger weg von Benzin-Direkteinspritzern ohne Partikelfilter

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Ausfahrt für Verbrenner
Ausfahrt für Verbrenner
Da der Dieselmotor in Deutschland in Verruf gekommen ist und die Verkäufe neuer Fahrzeuge mit diesem Antrieb signifikant sinken, werden immer mehr Fahrzeuge mit Benzinmotor gekauft.

Doch auch hier hat sich die Technik geändert. Es werden immer mehr Motoren mit Benzin-Direkteinspritzung verkauft.

Ab 2017 und ab 2018 für alle Neuzulassungen greift die Euro 6c. Die hat 10 x schärfere Grenzwerte, was die Partikelanzahl betrifft. Saugrohreinspritzer haben damit üblicherweise keine Probleme.

Ab September 2018 müssen alle Benziner mit Direkteinspritzung mit Benzin-Partikelfilter (BPF) ausgerüstet sein.

Für Benziner ohne Direkteinspritzung ändert sich nichts. Leider gibt es solche Motorisierungen heute immer weniger von den Autoherstellern.

Fazit: Finger weg von Benzin-Direkteinspritzern ohne Partikelfilter, denn Jürgen Resch, Chef der Deutsche Umwelthilfe (DUH), knöpft sich sicherlich die nächste Fossil-Technolgie vor und es drohen Wertverluste von Fahrzeugen mit Benzin Direkteinspritzern ohne Partikelfilter. Wenn alle Kraftfahrzeuge, älter als Euro E6c, mit Fahrverboten belegt wird, dann macht ein Kauf wohl derzeit keinen Sinn.

Wie kommen wir in Zukunft von A nach B, ohne die Umwelt und das Klima zu zerstören? Mit unseren klassischen Autos wird das nichts. Fürs Klima sind Benziner sogar noch verheerender als der Diesel. Es braucht mehr Elektroautos, mehr Nahverkehr und mehr Fahrradfahrer. Wie wir den Verkehr möglichst schnell umkrempeln, ohne dabei Mobilität zu killen, das wird die große Frage der Zukunft. Dass Gerichte jetzt das Thema der Belastungen des Straßenverkehrs ins Rampenlicht gezerrt haben, dafür sollte jeder dankbar sein.


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